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Ortsteile

Seelbach und seine Ortsteile Schönberg sowie Wittelbach

Seelbach

Seelbach ist im Landesentwicklungsplan als Kleinzentrum ausgewiesen. Die Gemarkungsfläche Seelbachs beträgt 16.330.367 m², mit den Ortsteilen Schönberg und Wittelbach: 29.838.378 m².

Gut 700 Einpendlern, vornehmlich aus der Stadt Lahr und der Nachbargemeinde Schuttertal, stehen gut 1.400 Auspendler gegenüber, die hauptsächlich in Lahr und Offenburg, aber auch in anderen umliegenden Städten und Gemeinden Arbeit finden. Neben verschiedensten Handwerksbetrieben sind Gewerbebetriebe mit bis zu 300 Arbeitnehmern ansässig.

Ansonsten ist Seelbach mit seinen Außenbezirken Litschental, Hasenberg, Steingraben, Omersbach und Steinbächle sowie den Ortsteilen Schönberg und Wittelbach landwirtschaftlich geprägt, wobei der Tourismus eine herausgehobene Stellung einnimmt.
,,Ferien auf dem Bauernhof", Übernachtungen in Ferienwohnungen, Privatzimmern, Hotels und Gaststätten ebenso wie auf dem prämierten Campingplatz werden angeboten.

Rund um Seelbach sind Wanderziele durch ein umfassendes Wegenetz erschlossen; Halbtages- und Tagesausflüge ins nahe Elsaß, die Schweiz sowie zu den Sehenswürdigkeiten der Ortenau, des Schwarzwaldes bis zum Bodensee sind sehr empfehlenswert.

Schönberg

Am Fuße der mächtigen Burgruine "Hohengeroldseck" liegt der Ortsteil Schönberg mit knapp 200 Einwohnern.
Schönberg reicht mit seiner 8.914.591 m² großen Gemarkungsfläche beidseitig über den Schönberg-Pass bis hinunter in die Tallagen.

In den Fürstenbergischen Urkundenbüchern wird am 4. Januar 1444 erstmals die Ortsbezeichnung "am Schunberg" (schin=hell, sichtbar) genannt. Die Anfänge der Siedlung dürfen jedoch einige Jahrhunderte weit zurückliegen und um die Jahrtausendwende zu suchen sein. Die Rodung der Vogtei Schönberg ist wohl die Leistung der Herren von Geroldseck. Die Herren von Geroldseck verloren 1486 ihr Herrschaftsgebiet an den Pfalzgrafen Philipp. Nach mehreren Herrschaftswechsel erhielt 1511 Gangolf I. die Burg und die Vogteien Prinzbach und Schönberg zurück.

Zwar besitzt der Ort mit dem Gasthaus "Löwen" eines der drei ältesten Gasthäuser Deutschlands und hat seit 1913 ein eigenes Schul- und Rathaus sowie seit 1957 auf der Passhöhe eine Mutter-Gottes-Kapelle, ein Dorfzentrum hat sich jedoch nie entwickelt. Schönberg ist eine ländliche Siedlung geblieben mit überwiegend geschlossenen Hofgütern, die teilweise eine stattliche Größe aufweisen und das Aussehen von typischen Schwarzwaldhöfen haben.

1971 wurde Schönberg in die Gesamtgemeinde Seelbach eingegliedert.

Wittelbach

Von Seelbach aus öffnet sich nach Süden das Schuttertal mit einer weiten Tallandschaft.
Hier liegt mit ca. 650 Einwohnern und einer Gemarkungsfläche von 4.593.420 m² der Ortsteil Wittelbach.

Wittelbach wurde erstmals am 3. April 1144 in einem päpstlichen Schutzbrief urkundlich erwähnt. Darin bestätigt Lucius II. die Rechte und Besitztümer St. Trudperts, darunter solche in "Wittilunbach". 1185 tut dasselbe Lucius III. (Wittilinbach). Wittilunbach, vermutlich der alte Name des Michelbronnbächle, bedeutet "Bach des Wililo". Um 1300 gehörte Wittelbach den Dautensteinern und den von Burnebach.
Im 14. Jahrhundert erhielt das Kloster Ettenheimmünster die Herrschaft über Wittelbach und prägte damit bis zur Säkularisation 1802/1803 entscheidend die Geschichte der Siedlung. Nach der Auflösung des Klosters wird Wittelbach dem kurfürstlichen Bad. Oberamt Mahlberg unterstellt. 1837 wird Wittelbach der Pfarrei Seelbach angegliedert, nachdem es zuvor dem Oberamt Lahr angehörte. 1883 wird das Schul- und Rathaus gebaut.

1975 erfolgte die Eingliederung Wittelbachs in die Gesamtgemeinde Seelbach.

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